Studie belegt: Unerfüllter Kinderwunsch erhöht Risiko für gravierende psychische Störungen

Frauen, die kinderlos blieben, sollen nach einer Studie der dänischen Epidemiologin Birgitte Baldur-Felskov nach Auswertung von Daten von fast 100 000 Frauen ein um 18 % höheres Risiko haben, wegen einer gravierenden psychischen Störung in ein Krankenhaus zu müssen. Hintergrund ist meist eine im Zusammenhang mitder Kinderlosigkeit stehende Angststörung oder Depression. Die Frauen hatten auch häufiger Probleme mit Alkohol und Drogen oder entwickelten eine Essstörung.

Es ist um so weniger Verständlich, dass die GKV eine Beschränkung auf drei Behandlungsversuche vornimmt, da die Kosten für eine kostenintensive psychologische Behandlung in vollem Umfang von den Krankenkassen gezahlt werden. Die Studie ist somit ein erneuter Beleg dafür, dass in der GKV eine Verbesserung der Kostenerstattung für Kinderwunschpatienten erfolgen muss.

Quelle: Vom Wunsch zur Wunde, www.tagesspiegel.de/wissen/kuenstliche-befruchtung-vom-wunsch-zur-wunde-/7136192.html

 

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