Universitätsklinikum in Dresden bietet künstliche Befruchtung ohne Hormone an

In dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden wird eine besondere Form der künstlichen Befruchtung angeboten. Bei einer üblichen Kinderwunschbehandlung werden in der Reproduktionsmedizin Hormone genutzt, um die Eizellreifung zu stimulieren. Ziel ist es dabei, eine hohe Zahl an Eizellen zu gewinnen, die außerhalb des Körpers der Frau befruchtet werden. Bei der von der Dresdner Uni-Frauenklinik angebotene Alternative erfolgt die Kinderwunschbehandlung ohne hormonelle Stimulation. Dabei entnehmen die Ärzte zumeist nur die eine natürlich im Zyklus entwickelte Eizelle. Diese Eizelle wird außerhalb des Körpers befruchtet. Dabei kommen nach Punktion die Methoden der In vitro-Fertilisation (IVF) oder der intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) zum Einsatz. Die Entnahme der Eizelle erfolgt ultraschallgesteuert durch die Scheide und kann ohne Narkose erfolgen. Nachteil dieser Behandlung ist, dass die Erfolgschancen geringer sind als im Vergleich mit einer Behandlung bei der Hormone verwendet werden. Durch den Verzicht auf Hormone reduzieren sich jedoch die Risiken aus Komplikationen und Nebenwirkungen und die Kosten für die teuren Hormone entfallen.

Kontakt:
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus
Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Direktorin: Prof. Pauline Wimberger
Tel. 0351/ 4 58 34 20
E-Mail: frauenklinik@uniklinikum-dresden.de

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