Studie: Geschwindigkeit der Spermien nicht entscheidend

Seit Jahrzehnten wird angenommen, dass allein die Geschwindigkeit darüber entscheidet, welches Spermium letztendlich bei der weiblichen Eizelle ankommt. Deutsche und US-amerikanische Wissenschaftler sind jetzt einen Schritt weitergekommen bei der Suche nach den Ursachen für die Selektion der Spermien auf dem Weg zur Eizelle. Forscher entdeckten, dass über eine Rotationsbewegung die Richtungsbestimmung beeinflusst werden kann. Außerdem schwimmen Spermien teilweise zusammen, so dass diese hierdurch schneller vorankommen. Quelle: www.mutter-kind-magazin.de/erfolgreichere-kuenstliche-befruchtung/

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Spermiogramm nach den neuen WHO-Richtlinien

Das Manual der World Health Organisation (WHO) ist die maßgebliche Grundlage zur Ejakulatdiagnostik. In der 5. Auflage des WHO-Manual wird die Ejakulatanalyse, Spermienpräparation und Qualitätssicherung beschrieben. Die neuen Grenzwerte basieren auf einer Studie mit mehr als 4.500 Männern und haben sich im Vergleich zu dem Manual der 4. Auflage wie nachfolgen beschrieben verändert:   Unterer Grenzwert 2010 Referenzwert 1999 Ejakulatvolumen (ml) 1,5 2,0 Gesamtzahl (Mio.) 39 40 Spermienkonzentration (ml) 15 20 Progressive Motalität (%) 32 50 Gesamtmotalität (%) 40 Vitalität (%) (Eosin-Test) 58 75 Normale Formen 4 14 Peroxidase-positive Leukozyten < 1 Mio./ml MAR-Test < 50 % mobile Spermien mit anhaftenden Erythrozyten Bei der Motalität wird im Rahmen der neuen WHO-Richtlinie nur…

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