Der Vater der künstlichen Befruchtung ist verstorben

Der Begründer der künstlichen Befruchtung, der britische Forscher und Medizin-Nobelpreisträger Robert Edwards, ist tot. Nach Angaben der Universität von Cambridge starb Edwards am Mittwoch im Alter von 87 Jahren nach langer Krankheit. Viele Kinderwunschpaare verdanken seiner Arbeit, dass sie durch eine IVF oder ICSI Eltern werden durften. Quelle: http://www.dradio.de/aktuell/2069253/

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Neuartige Petrischale soll künstliche Befruchtung verbessern

Forscher des Institutes für Mikro- und Nanomaterialien der Universität Ulm haben nach Angaben der Zeitschrift Die Welt eine diamantbeschichtete Petrischale entwickelt, von der sich Mediziner bei der künstlichen Befruchtung große Vorteile erhoffen. Nach Angaben der Zeitung hat das Team um Andrei Sommer in einer ersten Studie festgestellt, dass Spermien in der neuartigen Petrischale länger überleben und die Erbinformationen länger intakt…

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Emboliegefahr soll nach einer In-vitro-Fertilisation (IVF) erhöht sein

Laut einer schwedischen Studie soll das Thromboembolierisiko von Schwangeren nach Durchführung einer IVF im Vergleich zu einer Schwangeren ohne Durchführung einer IVF (spontan) erhöht sein. Laut der Ärztezeitung raten die Studienautoren, dass insbesondere im ersten Trimester Schwangere mit thromboembolische Komplikationen jedem Verdacht diesbezüglich nachgehen sollten. Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/thrombose_embolie/article/830253/emboliegefahr-ivf-riskantes-mutterglueck.html

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IVF- und ICSI-Versuche sollen nach Auffassung des LSG Thüringen nicht zusammengerechnet werden

Nach einem Urteil des Landessozialgerichtes Thüringen erfolgt gemäß 27a Abs 1 Nr 2 Halbs 2 SGB V keine Zusammenrechnung von zwei unterschiedlichen Behandlungsmethoden zur künstlichen Befruchtung (hier: In-Vitro-Fertilisation und Intracytoplasmatische Spermieninjektion). In dem zugrundeliegenden Fall wurden von der Klägerin vor Beantragung des hier in Rede stehenden dritten ICSI-Behandlungszyklus bereits zwei IVF-Behandlungen und zwei ICSI-Behandlungen erfolglos durchgeführt. Eine Zusammenrechnung dieser beiden…

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Erstmals ist in den USA ein Drei-Personen-IVF beim Menschen gelungen

US-Forscher haben erfolgreich menschliche Eizellen befruchtet, deren Zellkerne sie zuvor aus anderen Eizellen entnommen hatten. Die Erfolgsrate dieser Spindel-Transfer genannten Variante der In-vitro-Fertilisation (IVF) war der Publikation in Nature zufolge zwar gering. Die Embryonen wiesen keine offensichtlichen Defekte auf, sie wurden aber noch nicht in den Uterus transferiert. Die neue Methode dürfte auf ethische Bedenken stoßen, da die Embryonen drei…

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Aktivierung unreifer Eizellen zukünftig möglich – IVF auch für Krebspatienten möglich

Forscher der Universität Göteborg in Schweden vermelden einen Durchbruch bei der In-vitro-Fertilisation (IVF), der künstlichen Befruchtung einer Eizelle durch ein Spermium außerhalb des Körpers. Frauen und Mädchen, die an Krebs erkrankt und mit Strahlen- oder Chemotherapie behandelt worden waren, sind danach häufig unfruchtbar, da ihre Eizellen die Behandlung nicht überleben. Viele (und nicht nur erkrankte) Frauen entscheiden sich daher, ihre…

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Transplantation einer Gebärmutter zur Durchführung einer IVF

In Schweden wurden erstmals zwei Frauen die Gebärmutter ihrer jeweiligen Mütter erfolgreich transplantiert. Aufgrund einer Sterilität war eine Schwangerschaft auf natürlichem Weg ausgeschlossen. Im ersten Schritt sollen die Frauen durch eine In-vitro-Fertilisaton (IVF) künstlich befruchtet werden. Dabei sollen Eizellen der Frauen, die vor der Transplantation entnommen wurden, mit dem Sperma ihrer jeweiligen Partner befruchtet und schließlich in die neuen Gebärmutter…

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Besondere IVF-Behandlung soll Erbkrankheit vermeiden

Die Samenzelle stammt vom Vater, die Eizelle ist aus den Zellen von zwei Frauen zusammengesetzt: Mit der „Drei-Eltern-IVF“ können bestimmte Krankheiten beim Kind verhindert werden. In Großbritannien befragt derzeit die Überwachungsbehörde für künstliche Befruchtungen (Human Fertilisation Embryology Authority – HFEA) im Internet die Bevölkerung wie sie zu dieser In-Vitro-Fertilisation (IVF) unter Beteiligung von einem Vater und zwei Müttern stehen. Hintergrund ist, dass bei…

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Altersgrenze für Kinderwunschbehandlung bei Beihilfe in NRW bestätigt

Gemäß einem Urteil des Verwaltungsgerichtes Aachen vom 07.09.2012 ist eine Beihilfegewährung ausgeschlossen, wenn der bloße Behandlungsbeginn vor der Vollendung des 40. Lebensjahres der Ehefrau erfolgt ist. Voraussetzung ist danach, dass „in jedem Behandlungszyklus“ die Anforderung des § 8 Abs. 4 BVO NRW noch vorliegen. Ergänzend verweist das Gericht auf die Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses, dass die gleichen Voraussetzungen bestimmt (vgl. Richtlinie…

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Keine Beihilfe zu Aufwendungen für eine künstliche Befruchtung bei einem nicht verheirateten Paar

Nach dem Urteil des Oberverwaltungsgerichtes des Landes Nordrhein-Westfalen vom 03.09.2012 verstößt der Ausschluss der Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für eine künstliche Befruchtung für nicht verheiratete Paare nach § 43 Abs. 1 BBhV i.V.m. § 27a Abs. 1 Nr. 3 SGB V nicht gegen den Gleichheitsgrundsatz. Die von dem Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil vom 28. Februar 2007 angestellten Erwägungen greifen auch hier,…

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