Studie: Geschwindigkeit der Spermien nicht entscheidend

Seit Jahrzehnten wird angenommen, dass allein die Geschwindigkeit darüber entscheidet, welches Spermium letztendlich bei der weiblichen Eizelle ankommt. Deutsche und US-amerikanische Wissenschaftler sind jetzt einen Schritt weitergekommen bei der Suche nach den Ursachen für die Selektion der Spermien auf dem Weg zur Eizelle. Forscher entdeckten, dass über eine Rotationsbewegung die Richtungsbestimmung beeinflusst werden kann. Außerdem schwimmen Spermien teilweise zusammen, so…

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Uni Heidelberg startet neue Studie zur künstlichen Befruchtung und sucht Teilnehmer

Laut dem Informationsdienst Wissenschaft (IDW) nimmt die Universitäts-Frauenklinik Heidelberg, Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, an einer neuen, multizentrischen Studie zur künstlichen Befruchtung teil und sucht hierfür Paare mit unerfülltem Kinderwunsch. Die Teilnehmer erhalten die Medikamente für einen kompletten Behandlungszyklus kostenfrei. Die Studie beginnt ab sofort. Das eingesetzte Verfahren der künstlichen Befruchtung ist die sogenannte Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI).   Einzelheiten zur…

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IVF- und ICSI-Versuche sollen nach Auffassung des LSG Thüringen nicht zusammengerechnet werden

Nach einem Urteil des Landessozialgerichtes Thüringen erfolgt gemäß 27a Abs 1 Nr 2 Halbs 2 SGB V keine Zusammenrechnung von zwei unterschiedlichen Behandlungsmethoden zur künstlichen Befruchtung (hier: In-Vitro-Fertilisation und Intracytoplasmatische Spermieninjektion). In dem zugrundeliegenden Fall wurden von der Klägerin vor Beantragung des hier in Rede stehenden dritten ICSI-Behandlungszyklus bereits zwei IVF-Behandlungen und zwei ICSI-Behandlungen erfolglos durchgeführt. Eine Zusammenrechnung dieser beiden…

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Deutsches IVF-Register: Jahrbuch 2011 ist veröffentlicht

Das Jahrbuch für das IVF-Register für das Jahr 2011 ist raus. Danach wurden 80.943 Behandlungszyklen im Jahr 2011 dokumentiert. Insgesamt wurden dank der Reproduktionsmedizin in diesem Jahr 9.178 Kinder geboren. Eine wichtige Aussage machte der Vorstandsvorsitzender des D·I·R e.V., Herr Dr. med. K. Bühler in seinem Vorwort zum Jahrbuch: „Ein ganz wesentliches und ebenfalls politisch relevantes Ergebnis ist der Nachweis, dass sich die…

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Gemeinsamer Bundesausschuss überprüft Grenzwerte für ICSI

Mit Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 16.08.2012 wurde das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beauftragt zu überprüfen welche Spermiogrammparameter eine Indikation zur Intracytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) statt einer In-Vitro-Fertilisation (IVF) begründen. Möglicherweise werden somit die Grenzwerte in den Richtlinien über künstliche Befruchtung des G-BA (Ziffer 11.5) zukünftig angepasst. Hintergrund könnte sein, dass auch die WHO in dem aktuellen Manual…

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Laut einer Untersuchung soll bei einer ICSI-Behandlung ein erhöhtes Risiko einer Fehlbildung für das Kind gegeben sein

Gemäß einer Studie der Universität Adelaid in Australien soll bei der Durchführung einer ICSI ein höheres Risiko für Gesundheitsschäden gegeben als bei Kinder, die auf natürlichem Weg gezeugt werden. Ursache dafür sollen sowohl die künstliche Befruchtung als auch die Unfruchtbarkeit der Eltern sein. Dabei komme es aber auch auf die spezielle Befruchtungsmethode an. Bei einer gewöhnlichen In-Vitro-Fertilisation (IVF) treten im Vergleich zur natürlichen Fortpflanzung…

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Altersgrenze für Kinderwunschbehandlung bei Beihilfe in NRW bestätigt

Gemäß einem Urteil des Verwaltungsgerichtes Aachen vom 07.09.2012 ist eine Beihilfegewährung ausgeschlossen, wenn der bloße Behandlungsbeginn vor der Vollendung des 40. Lebensjahres der Ehefrau erfolgt ist. Voraussetzung ist danach, dass „in jedem Behandlungszyklus“ die Anforderung des § 8 Abs. 4 BVO NRW noch vorliegen. Ergänzend verweist das Gericht auf die Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses, dass die gleichen Voraussetzungen bestimmt (vgl. Richtlinie…

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Keine Beihilfe zu Aufwendungen für eine künstliche Befruchtung bei einem nicht verheirateten Paar

Nach dem Urteil des Oberverwaltungsgerichtes des Landes Nordrhein-Westfalen vom 03.09.2012 verstößt der Ausschluss der Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für eine künstliche Befruchtung für nicht verheiratete Paare nach § 43 Abs. 1 BBhV i.V.m. § 27a Abs. 1 Nr. 3 SGB V nicht gegen den Gleichheitsgrundsatz. Die von dem Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil vom 28. Februar 2007 angestellten Erwägungen greifen auch hier,…

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Familienministerin Schröder fordert Kostenbeteilung der Länder bei der künstlichen Befruchtung

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) fordert dem Nachrichtenmagazin „Focus“ zufolge die Länder auf, sich an ihrem Programm zur finanziellen Unterstützung von künstlicher Befruchtung zu beteiligen. Bisher beteiligten sich an der Initative des Bundes aber nur die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. „Angesichts der relativ kleinen Beträge habe ich kein Verständnis, dass sich die restlichen Bundesländer bislang verweigern“, so Schröder zu FOCUS….

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Brandenburg beteiligt sich nicht an Kosten für künstliche Befruchtung

Ungewollt kinderlose Paare die gesetzlich versichert sind und eine sogenannte künstliche Befruchtung anstreben, sollten nach Bestrebungen der Bundesregierung künftig mehr staatliche finanzielle Unterstützung erhalten. Nach Plänen des Bundesfamilienministeriums sollen der Bund und die Länder die Hälfte der Kosten für drei Behandlungsversuche übernehmen. Diese Kosten werden bisher von den betroffenen Paaren als Eigenanteil getragen. Im Ergebnis sollten die Paare dann „nur noch“ einen…

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