Laut einer Untersuchung soll bei einer ICSI-Behandlung ein erhöhtes Risiko einer Fehlbildung für das Kind gegeben sein

Gemäß einer Studie der Universität Adelaid in Australien soll bei der Durchführung einer ICSI ein höheres Risiko für Gesundheitsschäden gegeben als bei Kinder, die auf natürlichem Weg gezeugt werden. Ursache dafür sollen sowohl die künstliche Befruchtung als auch die Unfruchtbarkeit der Eltern sein. Dabei komme es aber auch auf die spezielle Befruchtungsmethode an. Bei einer gewöhnlichen In-Vitro-Fertilisation (IVF) treten im Vergleich zur natürlichen Fortpflanzung keine signifikant unterschiedlichen Gesundheitsrisiken für die Kinder auf. Hingegen soll bei der Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) ein erhöhtes Risiko einer Fehlbildung gegeben sein. Zehn Prozent der mittels ICSI gezeugten Babys sollen danach mit Beeinträchtigungen zur Welt kommen. Bei natürlicher Empfängnis liegt die Rate bei sechs Prozent.

Quelle:http://www.aerzteblatt.de/archiv/126151/Kuenstliche-Befruchtung-ICSI-mit-mehr-Fehlbildungen

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