Gemeinsamer Bundesausschuss überprüft Grenzwerte für ICSI

Mit Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 16.08.2012 wurde das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beauftragt zu überprüfen welche Spermiogrammparameter eine Indikation zur Intracytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) statt einer In-Vitro-Fertilisation (IVF) begründen.

Möglicherweise werden somit die Grenzwerte in den Richtlinien über künstliche Befruchtung des G-BA (Ziffer 11.5) zukünftig angepasst. Hintergrund könnte sein, dass auch die WHO in dem aktuellen Manual eine Änderung der Referenzwerte vorgenommen hat, vgl. Beitrag vom 03.09.2012.  Gemäß § 27a Abs. 4 SGB V sind die Richtlinien des G-BA Grundlage für einen Leistungsanspruch gegenüber der GKV.

Quelle: http://www.g-ba.de/downloads/39-261-1547/2012-08-16_IQWiG_Beauftragung_ICSI.pdf

 

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