Erstmals ist in den USA ein Drei-Personen-IVF beim Menschen gelungen

US-Forscher haben erfolgreich menschliche Eizellen befruchtet, deren Zellkerne sie zuvor aus anderen Eizellen entnommen hatten. Die Erfolgsrate dieser Spindel-Transfer genannten Variante der In-vitro-Fertilisation (IVF) war der Publikation in Nature zufolge zwar gering. Die Embryonen wiesen keine offensichtlichen Defekte auf, sie wurden aber noch nicht in den Uterus transferiert. Die neue Methode dürfte auf ethische Bedenken stoßen, da die Embryonen drei gene­tische Eltern haben. In Großbritannien wird aber über eine Genehmigung der neuen IVF-Methode diskutiert, die die Weitergabe mitochondrialer Gendefekte vermeiden könnte (vgl. hierzu den Beitrag vom 18.09.2012).

Quelle: aerzteblatt.de vom 25.10.2012, www.aerzteblatt.de/nachrichten/52162/Erstmals-Drei-Personen-IVF-beim-Menschen-gelungen

 

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