Studie: Nährlösung für den Erfolg der IVF-Behandlung wichtig – oder warum möglicherweise das erste Bad das Wichtigste sein könnte

Im Rahmen einer künstlichen Befruchtung (IVF/ICSI-Behandlung) werden Embryonen in einer Petrischale großgezogen. Wie Forscher jetzt herausgefunden haben ist ein wichtiger Faktor die Nährlösung. Das Problem ist, dass die Hersteller dessen Zusammensetzung geheim halten. Mehr zur Studie unter: http://www.sueddeutsche.de/wissen/reproduktionsmedizin-das-erste-bad-1.3136211

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LG Hamburg: Kinderwunschzentrum muss nach gefälschter Unterschrift keinen Unterhalt zahlen

Ein Hamburger Kinderwunschzentrum muss keinen Unterhalt für ein Mädchen zahlen, das aus einer künstlichen Befruchtung hervorgegangen ist. Das Landgericht Hamburg wies am 04.08.2016 die Klage eines Mannes zurück, der dem Zentrum vorgeworfen hatte, die Unterschrift unter Einverständniserklärungen nicht geprüft zu haben. Tatsächlich habe nämlich seine damalige Frau die Unterschriften gefälscht. Das Gericht entschied jedoch, das Kinderwunschzentrum habe nicht fahrlässig gehandelt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Kläger zunächst einverstanden mit künstlicher Befruchtung Der zeugungsunfähige Mann hatte zu Beginn der Behandlung im Juli 2008 sein Einverständnis zu einer künstlichen Befruchtung seiner Frau mit Fremdsamen erklärt. Im Lauf der Zeit gab es rund zehn Behandlungen. Im Dezember 2010 brachte die Frau ein…

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OVG Münster: Kind indischer Leihmutter und deutschen Vaters hat Recht auf deutschen Pass

Ein deutscher Pass für das Kind einer indischen Leihmutter? Bei den Behörden blitzte der deutsche Vater, der mit seinem Partner in Israel lebt, ab – aber das Oberverwaltungsgericht Münster hat ihm am 14.07.2016 doch zum Erfolg verholfen und den bisher geltenden Grundsatz gekippt, dass nach deutschem Recht der Ehemann als Kindsvater gilt, auch wenn er es biologisch gar nicht ist (Az.: Aktenzeichen: 19 A 2/14). Einfacher Wunsch in schwierigen Umständen Wenn Recht auf Emotionen und Moral trifft, wird es in der Regel kompliziert. Das OVG Münster befasste sich am 14.07.2016 mit dem Wunsch eines Sechsjährigen die deutsche Staatsbürgerschaft zu erhalten. Eine einfache rechtliche Frage, wenn da nicht die Umstände wären: Der Junge…

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Preisbindung für Medikamente in Deutschland könnte fallen – Warum Kinderwunschpatienten davon profitieren können

Die umstrittene Preisbindung für verschreibungspflichtige Medikamente in Deutschland könnte aufgrund einer zu erwartenden Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vor dem Aus stehen. Wie der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), Maciej Szpuna, in seinen Schlussanträgen ausführt, beschränke die Preisbindung den freien Warenverkehr in der EU, verenge den Marktzugang von Internet-Apotheken und sei auch aus Gründen des Gesundheitsschutzes nicht zu rechtfertigen. In der Regel folgt der EuGH bei seiner Entscheidung den Anträgen des Generalanwaltes. Das Urteil des EuGH wird in einigen Monaten erwartet. Kinderwunschpatienten sind in der Regel auf die Anschaffung von Hormonen zur Stimulation angewiesen. Günstigere Medikamente mussten sich die Patienten vielfach aus dem Ausland besorgen. Sollte die Preisbindung aufgehoben werden, dann könnte dieser…

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Studie: Künstliche Befruchtung gesellschaftlich immer mehr anerkannt

Laut einer Studie der Krankenkasse IKK classic haben Frauen zwischen 20 und 50 Jahren kaum noch Berührungsängste beim Thema künstliche Befruchtung. Mehr als jede zweite von ihnen würde nach dieser Studie diesen Weg zum Wunschkind auch für sich persönlich nutzen, wenn anders der eigene Kinderwunsch nicht zu erfüllen wäre. Bei den Männern dieser Altersgruppe sind dafür 45 Prozent aufgeschlossen. Generell befürworten 78 Prozent der Frauen und 66 Prozent der Männer eine medizinische Kinderwunschbehandlung, wenn Paare auf natürlichem Weg keinen Nachwuchs bekommen können. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Studie der IKK classic, bei der 500 Frauen und 500 Männer zwischen 20 und 50 Jahren befragt wurden. Demnach ist die künstliche Befruchtung…

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Chemotherapie und neue Techniken bei der künstlichen Befruchtung

Bei einer Chemotherapie ist eine Beeinträchtigung  der Fertilität häufig gegeben. Lange galt es als ausgeschlossen, dass die krebserkrankte Patientin nach einer Chemotherapie noch Kinder bekommen kann, weil dabei häufig die noch unreifen Eizellen in den Eierstöcken geschädigt werden. Heute können sich Betroffene vor einer Krebsbehandlung Eierstockgewebe entnehmen lassen. Der Eingriff dauert zehn Minuten. Im Anschluss wird das Gewebe eingefroren und nach überstandener Erkrankung transplantiert. Bei der Transplantation des Eierstockgewebes entwickeln sich die Zellen auf natürliche Weise, eine künstliche Befruchtung mit aufwendiger Hormonbehandlung wie beim Social Freezing entfällt. Bislang wird das Verfahren nur eingesetzt, um kranken Frauen mit Kinderwunsch zu helfen. Rund 70 Geburten wurden bereits weltweit dokumentiert, neun davon am…

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BGH: Zustimmung eines nicht verheirateten Mannes zur künstlichen Befruchtung verpflichtet zum Unterhalt

Der Bundesgerichtshof hat in seinem Urteil vom 23.09.2015 (XII ZR 99/14) entschieden, dass bei einer heterologen künstlichen Befruchtung (Behandlung eines nicht verheirateten Paares) eine Vereinbarung, mit welcher ein Mann die Einwilligung zu einer künstlichen Befruchtung einer Frau mit dem Ziel erteilt, die Vaterstellung für das zu zeugende Kind einzunehmen, gegenüber dem Kind binden ist. Der einwilligende (unverheiratete) Mann muss somit vertraglichen Unterhalt an das Kind zahlen. Die Einwilligung des Mannes muss gegenüber der Frau erklärt werden und bedarf keiner besonderen Form.  

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Studie: Schlaganfallrisiko bei Kindern die durch IVF gezeugt wurden erhöht

Nach einer Mitteilung in der Frankfurter Allgemeine FAZ konnte bei Kindern und jungen Erwachsenen, die künstlich durch In-vitro-Fertilisation (IVF) gezeugt wurden, erhöht festgestellt werden, dass bei diesen Kindern die Gefäßwände der Halsschlagader dicker sind, dass die Gefäße starrer, um 25 Prozent weniger dehnbar sind und dass sie auf geringeren Sauerstoffgehalt der Luft mit einem deutlich stärkeren Druckanstieg – nämlich um 30 Prozent – in den zur Lunge führenden arteriellen Blutgefäßen reagieren. Die Folge kann ein erhöhtes Schlaganfallrisiko sein. Mehr Einzelheiten der Studie auf: www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/gefaessschaeden-bei-kuenstlich-durch-ivf-gezeugte-kinder-entdeckt-13865397.html  

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BGH: Einwilligung in künstliche Befruchtung der Lebensgefährtin mit Spendersamen begründet vertragliche Unterhaltspflicht für Kind

Ein Mann muss für den Unterhalt eines Kindes aufkommen, das aus der künstlichen Befruchtung seiner ehemaligen Lebensgefährtin mit den Samen eines Dritten hervorgegangen ist, sofern er in die heterologe Insemination eingewilligt hatte. Das gilt auch dann, wenn er nicht mit der Mutter des Kindes verheiratet ist und die Vaterschaft für das Kind auch nicht anerkannt hat, wie aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 23.09.2015 hervorgeht. Die Unterhaltspflicht sei vertraglich begründet, so die Karlsruher Richter (Az.: XII ZR 99/14). Lebensgefährte wollte für Folgen eventuell eintretender Schwangerschaft aufkommen Die Klägerin macht gegen den Beklagten Unterhalt geltend und stützt den Anspruch auf eine zwischen ihrer Mutter und dem Beklagten im Rahmen einer heterologen…

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Jahrbuch des IVF-Register 2013

Laut dem aktuellen Jahrbuch des IVF-Register wurden im Jahr 2013 nachfolgende Behandlungsergebnisse erzielt: Anzahl der Behandlungszyklen: 84.051 Anzahl der behandelten Frauen: 51.242 Anzahl der Follikelpunktionen: 54.237 (davon IVF: 12.156 und ICSI: 40.952) Wichtigste Zahl: Geborene Kinder 10.515 Geborene Kinder von 1997 bis 2013: 202.381      

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