Preisbindung für Medikamente in Deutschland könnte fallen – Warum Kinderwunschpatienten davon profitieren können

Die umstrittene Preisbindung für verschreibungspflichtige Medikamente in Deutschland könnte aufgrund einer zu erwartenden Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vor dem Aus stehen. Wie der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), Maciej Szpuna, in seinen Schlussanträgen ausführt, beschränke die Preisbindung den freien Warenverkehr in der EU, verenge den Marktzugang von Internet-Apotheken und sei auch aus Gründen des Gesundheitsschutzes nicht zu rechtfertigen. In der Regel folgt der EuGH bei seiner Entscheidung den Anträgen des Generalanwaltes. Das Urteil des EuGH wird in einigen Monaten erwartet. Kinderwunschpatienten sind in der Regel auf die Anschaffung von Hormonen zur Stimulation angewiesen. Günstigere Medikamente mussten sich die Patienten vielfach aus dem Ausland besorgen. Sollte die Preisbindung aufgehoben werden, dann könnte dieser…

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