Chemotherapie und neue Techniken bei der künstlichen Befruchtung

Bei einer Chemotherapie ist eine Beeinträchtigung  der Fertilität häufig gegeben. Lange galt es als ausgeschlossen, dass die krebserkrankte Patientin nach einer Chemotherapie noch Kinder bekommen kann, weil dabei häufig die noch unreifen Eizellen in den Eierstöcken geschädigt werden. Heute können sich Betroffene vor einer Krebsbehandlung Eierstockgewebe entnehmen lassen. Der Eingriff dauert zehn Minuten. Im Anschluss wird das Gewebe eingefroren und nach überstandener Erkrankung transplantiert. Bei der Transplantation des Eierstockgewebes entwickeln sich die Zellen auf natürliche Weise, eine künstliche Befruchtung mit aufwendiger Hormonbehandlung wie beim Social Freezing entfällt. Bislang wird das Verfahren nur eingesetzt, um kranken Frauen mit Kinderwunsch zu helfen. Rund 70 Geburten wurden bereits weltweit dokumentiert, neun davon am…

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