Regierungsparteien im Bund lehnen künstliche Befruchtungen als Kassenleistung weiterhin ab

Der Gesundheitsausschuss des Bundestags lehnte mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD einen entsprechenden Antrag der Grünen ab. Die Links-Fraktion enthielt sich bei der Abstimmung. Ziel der Initiative der Grünen war es, dass auch nicht verheiratete Paare Kostenerstattungen für eine künstliche Befruchtung von den Krankenkassen erhalten. Bisher ist in § 27a SGB V die Kostenerstattung für sogenannte Kassenleistungen auf verheiratete Paare beschränkt. Ungeachtet der vorgenannten Abstimmung hat die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) jüngst eine Förderrichtlinie ändern lassen, auf deren Basis Paare Unterstützung von Bund und Ländern erhalten können. Voraussetzung für diese Förderung ist aber, dass das jeweilige Bundesland sich an dem Förderprogramm des Bundes beteiligt. Quelle: www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/krankenkassen/article/903723/kuenstliche-befruchtung-koalition-foerderung-unverheiratete.html

Weiter lesen ...