Will Familienministerin Schwesig wirklich künstliche Befruchtungen auch für unverheiratete Paare?

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig will die staatliche Förderung durch die gesetzliche Krankenversicherung für künstliche Befruchtungen, die bislang Ehepaaren vorbehalten ist, auf Paare ohne Trauschein ausweiten. Sie könne nicht verstehen, „warum wir es Paaren so schwermachen, die sich nichts sehnlicher als ein Kind wünschen“, sagte Schwesig der „Bild am Sonntag“. Nur Ehepaaren die Kinderwunschbehandlung zu bezahlen, gehe „total an der Lebenswirklichkeit vorbei“, weil sich auch Paare ohne Trauschein Kinder wünschten. Ob sich Frau Schwesig in der Bundesregierung durchsetzen kann ist fraglich, da Teile der CDU sich gegen die Änderung der Regelungen ausgesprochen hatten. Außerdem stellte sich nun heraus, dass diese Förderung an eine entscheidende Bedingung geknüpft sein soll: Die Bundesländer in denen die Patienten…

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