PID ist keine Kassenleistung

Nach Auffassung des Bundesozialgerichtes (BSG) ist die Präimplantationsdiagnostik (PID) keine Kassenleistung. Die künstliche Erzeugung von Embryonen und deren Bewertung mittels PID vor der Herbeiführung der Schwangerschaft ermögliche die Verwerfung solcher Embryonen, die Träger einer schwerwiegenden Erbkrankheit sind. Damit diene – nach Auffassung des BSG – die PID-IVF der Vermeidung zukünftigen Leidens eines eigenständigen Lebewesens, nicht aber der Behandlung eines vorhandenen Leidens bei den diese Leistung begehrenden Eltern.

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