BKK VBU darf keine Zusatzleistungen an unverheiratete Paare erbringen

Die BKK VBU hat als Zusatzleistung das Mindestalter für eine künstliche Befruchtung von 25 auf 20 Jahren herabgesetzt und entschieden, die Kosten zu 75 % und nicht nur zu wie herkömmlich 50 % zu übernehmen. Derlei freiwilligen Satzungsleistungen sind seit 2012 möglich, das Bundesversicherungsamt hatte sie somit genehmigt. Darüber hinaus wollte die BKK VBU, dass auch unverheiratete Paare die freiwillige Leistung in Anspruch nehmen dürfen. Dieses hatte das Bundesversicherungsamt aber abgelehnt. Die BKK VBU klagte zuletzt vor dem Bundessozialgericht (BSG). Gemäß dem Bundessozialgericht hat das Landessozialgericht die Klage der Krankenkasse berechtigt abgewiesen. In dem Terminbericht Nr. 51/14 heißt es: „Die Begrenzung auf miteinander verheiratete Eheleute und eine homologe Insemination prägt den gesetzlichen Anspruch auf künstliche Befruchtung. Ihm liegt…

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GKV: Wissenschaftler können keine Spermiogrammwerte für eine ICSI nachweisen

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) seinen abschließenden Bericht zur ICSI-Behandlung abgegeben. Die Wissenschaftler des IQWiG sollten zwei Fragestellungen bearbeiten: Erstens sollten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Nutzen einer ICSI im Vergleich zu einer IVF in Abhängigkeit von Spermiogrammparametern wie Anzahl, Struktur oder Beweglichkeit bewerten. Zweitens sollte das IQWiG prüfen, ob eine ICSI bessere oder schlechtere Behandlungserfolge erzielt als eine IVF, wenn zuvor ein IVF-Versuch fehlgeschlagen ist (Fertilisationsversagen). Mögliche generelle Vorteile der ICSI bei ungewollter Kinderlosigkeit waren nicht Gegenstand des Auftrags. In seinem Abschlussbericht kam das IQWiG zum Ergebnis, dass mangels geeigneter Studien nicht festgestellt werden konnte, bei welchen Spermiogrammparametern die künstliche Befruchtung mittels Intracytoplasmatischer Spermieninjektion (ICSI)…

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