BKK VBU streitet vor dem BSG wegen Leistungen für Unverheiratete

Die Krankenkasse Verkehrsbau Union strebt eine Klärung durch das Bundessozialgericht (BSG) an, ob sie sich im Wege einer Zusatzleistung tatsächlich nicht an den Kosten einer künstlichen Befruchtung für unverheiratete Paare beteiligen darf. Im Rahmen einer Revision soll das Gericht klären, unter welchen Voraussetzungen eine Kostenbeteiligung an einer sogenannten künstlichen Befruchtung stattfinden darf. Im Monat Mai 2012 hatte die Krankenkasse ihre Kostenübernahme auch auf unverheirateten Versicherten ausgedehnt. Dem widersprach das Bundesversicherungsamt als Aufsichtsbehörde der Krankenkasse. Dagegen hatte die BKK-VBU geklagt und vor dem Landessozialgericht verloren. Die Begründung des Gerichts, die Leistungsausweitung sei gesetzlich auf Eheleute beschränkt, sei nicht nachvollziehbar, erklärte Kassen-Vorstandsmitglied Andrea Galle gegenüber der dpa. Quelle: www.merkur-online.de/service/gesundheit/kuenstliche-befruchtung-unverheiratete-darf-kasse-zahlen-zr-3836362.html

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