Universitätsklinikum in Dresden bietet künstliche Befruchtung ohne Hormone an

In dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden wird eine besondere Form der künstlichen Befruchtung angeboten. Bei einer üblichen Kinderwunschbehandlung werden in der Reproduktionsmedizin Hormone genutzt, um die Eizellreifung zu stimulieren. Ziel ist es dabei, eine hohe Zahl an Eizellen zu gewinnen, die außerhalb des Körpers der Frau befruchtet werden. Bei der von der Dresdner Uni-Frauenklinik angebotene Alternative erfolgt die Kinderwunschbehandlung ohne hormonelle Stimulation. Dabei entnehmen die Ärzte zumeist nur die eine natürlich im Zyklus entwickelte Eizelle. Diese Eizelle wird außerhalb des Körpers befruchtet. Dabei kommen nach Punktion die Methoden der In vitro-Fertilisation (IVF) oder der intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) zum Einsatz. Die Entnahme der Eizelle erfolgt ultraschallgesteuert durch die Scheide und kann ohne Narkose erfolgen….

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BGH: Anfechtung der Vaterschaft durch Samenspender

In einer aktuellen Entscheidung des Bundesgerichtshofes (Az.: XII ZR 49/11) hat sich das Gericht dazu geäußert welche Rechte ein biologischer Vater an seinem per künstlicher Befruchtung gezeugten Kind hat. Der BGH hat entscheiden, dass der Spender die Vaterschaft eines anderen Mannes auch dann anfechten kann, wenn das Kind mit Hilfe einer Samenspende gezeugt wurde und sich Spender und Empfänger kennen. Der BGH gab damit einem homosexuellen Mann aus Köln Recht, der einem lesbischen Paar Sperma zur Befruchtung überlassen hatte. Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bgh-erlaubt-anfechtung-der-vaterschaft-bei-lesbischem-paar-a-900045.html

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Auf eine Kryokonservierung fällt keine Umsatzsteuer an

Das Niedersächsische Finanzgericht hat in einem Urteil vom 14.03.2013 entschieden, dass Umsätze aus der Kryokonservierung weiblicher Eizellen auch dann der Steuerbefreiung nach § 4 Nr. 14 UStG unterliegen, wenn die Eizellen nach erfolgreicher erster Schwangerschaft zur Durchführung von weiteren Schwangerschaften vorgehalten werden. Die über den Zeitpunkt der erstmaligen Schwangerschaft hinausgehende Lagerung der Eizellen dient der Herbeiführung einer weiteren Schwangerschaft und damit weiterhin therapeutischen Zwecken. Für Patienten bedeutet dieses, dass auf die anfallenden Leistungen keine Umsatzsteuer berechnet werden darf und somit geringere Kosten anfallen.

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