Neuartige Petrischale soll künstliche Befruchtung verbessern

Forscher des Institutes für Mikro- und Nanomaterialien der Universität Ulm haben nach Angaben der Zeitschrift Die Welt eine diamantbeschichtete Petrischale entwickelt, von der sich Mediziner bei der künstlichen Befruchtung große Vorteile erhoffen. Nach Angaben der Zeitung hat das Team um Andrei Sommer in einer ersten Studie festgestellt, dass Spermien in der neuartigen Petrischale länger überleben und die Erbinformationen länger intakt blieben als in der üblicherweise in Laboren verwendeten Schale aus Polystyrol (Plastik). Quelle: http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regiolinegeo/badenwuerttemberg/article113834161/Neue-Petrischale-aus-Ulm-soll-bei-kuenstlicher-Befruchtung-helfen.html

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OLG Hamm: Kind aus einer heterologen Insemination hat einen Auskunftsanspruch auf Identität des Vaters

Ein durch heterologe Insemination gezeugtes Kind kann nach Auffassung des Oberlandesgerichtes Hamm vom 06.02.2013 (- I-14 U 7/12) vom behandelnden Arzt Auskunft über seine genetische Abstammung verlangen. Das Gericht wertete das Interesse des Kindes, seine Abstammung zu erfahren höher ein, als das die Interessen des Arztes und der Samenspender an einer Geheimhaltung der Spenderdaten. Dem Rechtsstreit lag folgender Sachverhalt zugrunde: Die im März 1991 geborene Klägerin (Tochter des Samenspenders) war durch eine im Jahr 1990 im Institut des beklagten Arztes in Essen durchgeführte heterologe Insemination gezeugt worden. Sie hat von dem Beklagten (dem damals behandelnden Arzt) Auskunft über die Identität des Samenspenders verlangt, um in Erfahrung zu bringen, von welchem Mann sie abstammt. Der Beklagte…

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Bundesrat stimmt der Verordnung zur Präimplantationsdiagnostik (PID) zu

Am 01. Februar 2013 hat der Bundesrat der Verordnung zur Durchführung einer Präimplantationsdiagnostik zugestimmt. Die vom Bundesrat gleichzeitig gewünschte Begrenzung der Zentren zur Durchführung einer PID soll nach Angaben des Bundesgesundheitsministers in die Verordnung aufgenommen werden. Für die betroffenen Paare ist somit nun der Weg für eine PID frei. Quelle: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/pid-verordnung-gentests-an-embryonen-bald-in-ausnahmefaellen-erlaubt-12047228.html

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