Kosten einer künstlichen Befruchtung als außergewöhliche Belastung – Problem Embryonenschutzgesetz

Nach dem Bundesfinanzhof (BFH) können Aufwendungen für eine künstliche Befruchtung eine außergewöhnliche Belastung sein. Nach § 33 EStG wird die Einkommensteuer dann auf Antrag ermäßigt, wenn einem Steuerpflichtigen zwangsläufig größere Aufwendungen als der überwiegenden Mehrzahl der Steuerpflichtigen gleicher Einkommensverhältnisse, gleicher Vermögensverhältnisse und gleichen Familienstandes erwachsen. Ob die Summe der Aufwendungen im Jahr für den Steuerpflichtigen zumutbar waren, kann aus der…

Weiter lesen ...

Männer mit vielen Brüdern sind fruchbarer

Eine Studie die wirklich gefehlt hat: Männer mit vielen Brüdern haben schneller Spermien und sind somit zeugungsfähiger. Für eine künstliche Befruchtung keine notwendige Erkenntnis, aber zumindest interessant. Quelle: www.pressetext.com/news/20121220017    

Weiter lesen ...

Berlin prüft Einführung eines Förderprogramms für künstliche Befruchtungen

Kinderwunschpaare in der gesetzlichen Krankenversicherung haben gegenwärtig eine Eigenbeteiligung von 50 % der Behandlungskosten. Zur Verringerung der Eigenbeteiligung hatte der Bund eine Initiative gestartet, dass unter Beteiligung der jeweiligen Länder der Eigentanteil auf 25 % gesenkt werden soll. Nunmehr strebt der Senat der Stadt Berlin an, dass er sich der Initative des Bundes anschließen will. Laut der Zeitung BZ hat die Gesundheits-Staatssekretärin…

Weiter lesen ...

IVF- und ICSI-Versuche sollen nach Auffassung des LSG Thüringen nicht zusammengerechnet werden

Nach einem Urteil des Landessozialgerichtes Thüringen erfolgt gemäß 27a Abs 1 Nr 2 Halbs 2 SGB V keine Zusammenrechnung von zwei unterschiedlichen Behandlungsmethoden zur künstlichen Befruchtung (hier: In-Vitro-Fertilisation und Intracytoplasmatische Spermieninjektion). In dem zugrundeliegenden Fall wurden von der Klägerin vor Beantragung des hier in Rede stehenden dritten ICSI-Behandlungszyklus bereits zwei IVF-Behandlungen und zwei ICSI-Behandlungen erfolglos durchgeführt. Eine Zusammenrechnung dieser beiden…

Weiter lesen ...

Deutsches IVF-Register: Jahrbuch 2011 ist veröffentlicht

Das Jahrbuch für das IVF-Register für das Jahr 2011 ist raus. Danach wurden 80.943 Behandlungszyklen im Jahr 2011 dokumentiert. Insgesamt wurden dank der Reproduktionsmedizin in diesem Jahr 9.178 Kinder geboren. Eine wichtige Aussage machte der Vorstandsvorsitzender des D·I·R e.V., Herr Dr. med. K. Bühler in seinem Vorwort zum Jahrbuch: „Ein ganz wesentliches und ebenfalls politisch relevantes Ergebnis ist der Nachweis, dass sich die…

Weiter lesen ...

Kündigung eines Arbeitsvertrages wegen Fehlzeiten bei künstlicher Befruchtung ist unzulässig

Nach einem Urteil des Arbeitsgerichtes Detmold vom 25.01.2007 ist eine Kündigung eines Arbeitnehmers aufgrund der zu erwartenden Fehlzeiten im Rahmen einer künstlichen Befruchtung unzulässig. Entgegen der Ansicht des LAG Schleswig-Holstein (Urteil vom 17.11.1997 – 5 Sa 184/97) verstößt eine Kündigung, die wegen zu erwartender Fehlzeiten als Folge von Versuchen einer künstlicher Befruchtung ausgesprochen wird, gegen § 612 a BGB. Gemäß…

Weiter lesen ...

Mit einer neuentwickelten Methode wollen Forscher die beste Samenzelle für künstliche Befruchtungen aussuchen

In welchem Umfang die Qualität des Erbgutes Einfluss auf die Erfolgschancen einer sogenannten künstlichen Befruchtung hat, ist Gegenstand der andrologischen Forschung. Im Zusammenhang mit dem Europäischen Andrologenkongress in Berlin wird berichtet, dass ein neues Verfahren gefunden wurde, welches die Schwangerschaftsraten bei einer ICSI verbessern soll. Mittels dieser neuen Technik sollen Forscher aus Münster die Intaktheit der DNA-Stränge einer Samenzelle überprüfen können. Ziel…

Weiter lesen ...